So startest du sicher in dein Surfabenteuer:

#1 Die Lernkurve

Bevor du mit dem Surfen beginnst, musst du wissen: Surfen ist eine der schwierigsten und komplexesten Sportarten der Welt. Denke einmal darüber nach. Keine Welle ist wie die andere, so dass sich Ihr Spielplatz ständig verändert. Elemente wie Wind, Gezeiten und Wellen beeinflussen die Wellen, auf denen man jeden Tag anders surft.

Es ist ein sehr herausfordernder und unterhaltsamer Lernprozess. Sobald du deine erste „grüne Welle“ erwischt wirst du begeistert sein! Die Kenntnis der Lernkurve hilft dir, deine Einstellung und Erwartungen an dein Surfen vorzubereiten. Im Gegensatz zum Snowboarden wirst du auch nach Jahren noch beim Surfen durch die Luft gewirbelt. Aber es lohnt sich.

#2 Die Bedeutung deines Surfboards

In jeder Sportart hilft dir die richtige Ausrüstung, deine Leistung zu steigern. Aber Surfen ist anders. Es kann den Unterschied zwischen dem Surfen in 20 Wellen oder 0 Wellen in deiner Session machen.

Die Wahl des richtigen Surfboards wird das Erlebnis komplett verändern, es geht nicht darum, das „brandneue Modell“ zu haben. Es geht darum, das richtige Volumen und das richtige Material zu haben. Das Volumen ist das Maß dafür, wie viel Auftrieb das Board hat. Es ist eine Funktion von Länge, Breite und Dicke. Grundsätzlich, wenn du mit dem Surfen beginnst, willst du viel Volumen (wähle entweder ein Longboard oder ein Foamboard, Bretter, die breit, dick, lang und mit einer flachen Wippe ausgestattet sind).

Wie man surft

Wir empfehlen dir dringend, in einem lokalen Surfshop um Rat zu fragen. Es ist nicht nur wichtig für die lokale Wirtschaft, sondern auch für dich der beste Weg, sich von Menschen beraten zu lassen, die wissen, wovon sie reden:

#3 Wähle den passenden Surfspot

Das ist äußerst wichtig. Es kann bestimmen, ob du die beste Zeit deines Lebens hast oder die schlechteste. Viele Surfer werden es dir sagen: „Beginne mit einer Strandpause, es ist sicherer“. Das ist wahr, aber nur bis zu einem gewissen Grad. Natürlich ist es besser, auf Sand zu fallen als auf Felsen oder Korallenriffe. Aber die Wahrheit ist, es gibt einige sandige Beachbreaks für Fortgeschrittene und einige felsige Point Breaks für Anfänger. Um die Dinge noch verwirrender zu machen, können einige Spots an manchen Tagen perfekt zum Lernen und an anderen Tagen nur für Experten geeignet sein. Es hängt alles von den Wellenbedingungen ab.

Wenn du wissen willst, ob ein Spot gut für dein Level ist, musst du nicht nur die Spot-Info, sondern auch die täglichen Wellenbedingungen nachschlagen. Es gibt viele Surfseiten und Foren, die mit Informationen über Surfspots gefüllt sind.

Eine Recherche im Web ist immer gut. Aber das Beste ist, dass man kenntnisreiche und erfahrene Surfer hat, die schon seit langem in der Gegend surfen. Sie sind diejenigen, die dir wirklich sagen können, wohin du gehen sollst, je nach Surflevel.

#4 Suche jemanden, der dir die Grundtechnik zeigt

Stelle dir vor, du lernst die falschen Grundtechniken und musst dann die schlechten Gewohnheiten „verlernen“, bevor du Fortschreiten kannst.

Deshalb frage andere Surfer oder suche dir noch besser einen lokalen Surfshop und buche eine Stunde um die Grundtechnik zu lernen.

#5 Just do it

Der Gang vom beliebten Sichtpunkt am Strand ins Wasser kostet einiges an Überwindung. Aber traue dich, in die Wellen zuspringen und übe. Fleiß und Übung schlägt am Ende immer ungenutztes Talent. Also rein ins Wasser und los geht´s.