Wie kann ich Stress vorbeugen im Alltag?

Alltagsstress ist schädlich für die Gesundheit, aber ein bisschen Stress gehört zum Leben dazu. Wenn der Stress im Alltag aber wirklich massiv wird und sich über Wochen nicht abbaut, dann sollte man wirklich etwas dagegen tun. Meistens denkt man sich, dass der Alltagsstress erst einmal nicht zu vermeiden ist und dass man Stress aushalten muss. Das stimmt auch, aber wenn der Stress zur Belastung für sich selbst und die anderen Menschen wird, dann sollte Stress dringend abgebaut werden. Erfolg in der heutigen Zeit hängt aber von einer gewissen Stressresistenz und gehört in vielen Berufen auch dazu.

 

Gibt es positiven Stress?

Es macht auf jeden Fall einen Unterschied, ob es ein positiver oder ein negativer Stress ist. Ein positives Stressgefühl ab und an kann auch belebend wirken. Ein negativer Stress, der mit Angst und Unruhe verbunden ist, kann schnell krank machen oder zu einem Leistungsabfall führen. Beim Stress ist es so, dass man durch Bewegung dagegen ankämpfen kann. Jeder würde gerne wissen: Wie kann ich dem Stress wirklich entgehen und Wie kann ich dem Stress vorbeugen?

 

Wie kann ich Stress vorbeugen und meinen Alltag verbessern?

Wer beginnt, in der Mittagspause regelmäßig spazieren oder joggen zu gehen, der tut nicht nur sich, sondern auch anderen einen Gefallen. Ein regelmäßiger Besuch in der Sauna oder im Schwimmbad kann ebenfalls dem Stressabbau zugutekommen. Letztendlich ist es aber eine Frage des Herzens, wie lange man Stress ausgesetzt sein kann. Durch eine gute Prävention kann man auf jeden Fall Spätschäden vorbeugen. Das Schlimme am Stress ist, dass man ihn häufig beim Arbeiten gar nicht bemerkt, sondern ihn vor sich herschiebt. Dann ist es so, dass man erst im Urlaub oder auch, wenn der Burnout eintritt, ein Gefühl für den Stress bekommt, den man aushält. Dauerhafte Stressfaktoren auf der Arbeit sind auf jeden Fall im Auge zu behalten. Der Frage, gibt es positiven Stress, kann zwar nachgegangen werden, aber insgesamt ist Stress dauerhaft als negativ zu bewerten.

 

Sport und Ernährung als Mittel gegen den Stress

Wichtig ist, den Alltag mit einem entspannenden und kräfteaufbauenden Rahmenprogramm zu erweitern. Nahrhafte Mahlzeiten und ein Fitnesstraining, am besten in der Gruppe, erhalten die Arbeitskraft und auch die Kraft, die man für die Familie braucht. Wer sich gesund ernährt und seine eigene Philosophie in Sachen Ernährung hat, der hat ein Bein bei der Gesundheitsprävention in der Tür. Körper, die wohlgenährt sind, sind deutlich stressresistenter. Ein gesunder Geist ist viel eher in der Lage mit Stress und Krankheit umzugehen als ein Mensch, der nur vor sich her arbeitet. Wer für morgens eine gesunde Müslirezeptur hat, der schafft sich eine gute Tagesbasis. Das Besondere am Müsli ist, dass es sich aus Haferflocken, Früchten, Nüssen und Milch zusammensetzt und gerade der Kauvorgang, der für das Essen des Müslis notwendig ist, besonders gut für den Geist ist. Kleine nahrhafte Mahlzeiten wie Salate, Sandwiches oder Suppenmahlzeiten sorgen dafür, dass der Körper genug mit sich zu tun hat und regelmäßig eine vitaminreiche und nährstoffreiche, aber leicht verdauliche Nahrung eingegeben wird. Das Problem im Beruf ist, dass man häufig zu wenig isst und auch in der Mittagspause weiterarbeitet oder einfach nur am sozialen Netzwerk sitzt. Ein lustiges Video auf Facebook ersetzt natürlich immer noch nicht eine gesunde Hauptmahlzeit. Achtsam mit der Ernährung umzugehen, ist auf jeden Fall wichtig. Stressfaktoren auf der Arbeit sollten bekannt und beobachtbar sein, auch wenn ein Alltag ohne Stress kaum denkbar ist.

 

Schlafmangel als Reaktion oder Auswirkung von Alltagsstress

Ein wesentliches Zeichen für Stress ist auf jeden Fall Schlafmangel. Nach mindestens acht Stunden Schlaf sollte ausreichend Kraft vorhanden sein, um den neuen Tag zu schaffen. Müdigkeit ist ein Zeichen dafür, dass etwas mit der Versorgung nicht stimmt. Wer ausreichend Vitamine und Nährstoffe bei sich hat, der sollte eigentlich Sonne und Freude an sich finden. Müdigkeit über einen längeren Zeitraum, erhöht den Alltagsstress und macht reizbar. Es kann ein gefährlicher Stresszyklus einsetzen. Wenn man eine gute Nacht hatte und gut ausgeschlafen ist, dann ist man wesentlich stressresistenter. Wenn man allerdings über einige Wochen nicht schlafen kann, dann kann das zu Wahrnehmungsveränderungen und Verschiebungen der Wirklichkeit kommen. Das ist dann eine ernstzunehmende Erkrankung, die nur schwierig wieder geradegerückt werden kann. Hierbei ist es wichtig, einem Schlafmangel durch Entspannungsübungen und eventuell einem pflanzlichen Schlafmittel entgegenzuwirken. Auch Einschlafstörungen können sehr störend sein. Man kann abends eine DVD schauen, Rotwein trinken oder Musik hören. Das sollte eigentlich entspannend wirken. Noch schöner ist es natürlich, Zeit mit seinem Partner zu verbringen oder sogar einen Abend in der hauseigenen Sauna zu sein. Wie auch immer man sich abends in Schlafstimmung bringt, wenn der Abend zu lang wird, dann zerrt das an den Reserven. Störend können aber eine grelle Beleuchtung, eine starke Handyaktivität und viel zu wenig Zeit wirken. Immer wieder stellt sich die Frage: Wie kann ich Stress vorbeugen und gibt es positiven Stress?

 

Wie kann ich dem Stress wirklich entgehen im Rahmen eines Sportprogramms?

Als Sport sind Radfahren, schwimmen, Aerobic als Gemeinschaftssport und Spaziergänge perfekt, um Stress abzubauen. Natürlich kann man auch den Partner in dieses Programm mit einzubeziehen. Einfacher ist es aber bei Stress, Zeit mit sich alleine zu verbringen. Sport ist auf jeden Fall gut für den Körper und den Verstand. Eine aktive Stressbewältigung beugt Herz-Kreislauf-Beschwerden vor und sorgt dafür, dass sich nicht lange etwas aufstaut, das zu ernsthaften Folgerkrankungen führt. Ein ordentlicher Endorphinausstoß beim Training kann die Stimmung für einige Stunden heben.

 

Wie kann ich dem Stress wirklich entgehen?

Stressbewältigung kann aber auch ganz systematisch im Rahmen einer Psychotherapie oder eines Entspannungstrainings behandelt werden. Die Faktoren für Stress zu erkennen und festzuhalten ist wichtig, wenn es sich um eine dauerhafte Stresssituation handelt. Stressfaktoren auf der Arbeit können durch Umstellungen verstärkt werden.