Sport, direkt nach dem Essen?

Ist Sport mit vollem Magen gut oder schlecht?

Der Volksmund sagt, voller Bauch studiert nicht gern. Das könnte umgemünzt werden, auf voller Bauch trainiert nicht gerne. Im Allgemeinen wird geraten, dass die letzte große Mahlzeit drei bis vier Stunden zurückliegt. Große Anstrengungen nach dem Essen können zu Problem bei der Verdauung führen und im schlechtesten Fall in Übelkeit und Durchfall münden. Geraten wird zu einem kleinen Snack, etwa eine halbe Stunde, ehe der Sport losgeht. Für den Snack eignet sich ein Scheibe Vollkornbrot mit magerem Käse oder besser eine reife Banane. Beides sorgt dafür, dass der Blutzucker nicht nach oben schießt. Die Banane liefert dem Körper Glukose und Stärke, was gut verträglich ist. Dazu hat sie nicht so viele Ballaststoffe, damit sind keine Probleme in Form von Blähungen zu befürchten.

Essen und Sport, wann am besten?

Etwa eine bis zwei Stunden nach dem Sport ist die Verwertung der Nährstoffe optimal. Es empfiehlt sich, dann ein halbes Gramm Eiweiß und ein Gramm Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht aufzunehmen. Für einen 70 Kilogramm schweren Sportler bedeutet es, dass er 100 Gramm Nudeln mit Tomatensoße oder zwei Scheiben Vollkornbrot mit einem Stück Obst oder einen Joghurt essen kann. Soll der Sport eine Gewichtsreduktion unterstützen, dann sollte statt einem Gramm Kohlenhydraten nur ein halbes Gramm Kohlenhydrate aufgenommen werden, eventuell mit einem Eiweißshake. Der Fettanteil sollte in beiden Fällen möglichst gering sein.

Warum belastet Sport nach dem Essen so extrem?

Der Körper ist nach einer großen Mahlzeit nicht auf Sport eingestellt. Er will sich nun mit der Verdauung beschäftigen und die für ihn wichtigen Bestandteile aus der Nahrung lösen.

Warum ist Sport mit vollem Magen schwerer?

Der Körper benötigt sowohl für die Verdauung, als auch für den Sport relativ viel Blut. Die Verdauungsorgane benötigen ausrechend Blut, damit die Verdauung optimal ablaufen kann. Der Sport benötigt ebenfalls viel Blut, denn die Muskeln benötigen bei ihrer Arbeit Sauerstoff. Beides zusammen geht also nicht. Der Körper würde der Verdauung den Vorzug geben, da er der Lebenserhaltung dient. Wenn jetzt viel Sport getrieben wird, könnte der Mensch ja auf der Flucht vor einem Dinosaurier sein. Damit das möglich wird, weil dies dann fürs Überleben wichtiger wäre, käm die Nahrung schnell auf allen möglichen Wegen wieder heraus. Selbst wenn es dem Sportler direkt nach dem Essen nicht schlecht wird oder er Durchfall bekommt, wird der Sport kein angenehmes Ereignis sein. Durch die schlechtere Sauerstoffversorgung fallen die Bewegungen schwerer und es kann vermehrt zu Krämpfen kommen.

Hat Sport auf nüchternen Magen Vorteile?

Besonders, wenn der Sport eine Gewichtsreduktion unterstützen soll, ist es sinnvoll, dass die letzte Mahlzeit fettarm war und mindestens zwei Stunden zurückliegt. Dann muss der Körper beim Sport auf seine Fettreserven zurückgreifen. Ein toller Effekt, wenn das Gewicht reduziert werden soll.

Egal, ob Sport mit vollem Magen oder nüchtern, nicht das Trinken vernachlässigen!

Warum es wichtig genug zu trinken?

Die meisten Menschen wissen wahrscheinlich, dass der menschliche Körper zu einem überwiegenden Teil aus Wasser besteht. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Wasser wichtig ist, um die Transportwege im Körper am Laufen zu halten. Dazu kommt, dass das Wasser im menschlichen Körper auch die Aufgabe eines Lösungsmittels für den Stoffwechsel hat.

Was sollte zum Sport getrunken werden?

Soll der Sport eine Gewichtsreduktion unterstützen, dann sollte zum Sport stilles Wasser getrunken werden, je nach Geschmack, kann ein Schuss Ingwer oder Zitrone zugegeben werden. Wer intensiv trainiert, der greift gerne zu einem isotonischen Getränk. Davon verspricht sich der Sportler, dass nicht nur die Flüssigkeit, welche der Körper durch den Sport verloren hat, ausgeglichen wird, sondern auch die verbrauchten Mineralstoffe ersetzt werden. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn diese Sportgetränke haben Kalorien. Im Durchschnitt haben 100 Milliliter eines Iso-Drinks 25 Kalorien. Da sie in Behältnissen von mindestens 250 Millilitern angeboten werden, sind das 62.5 Kalorien. In Sport ausgedrückt locker 20 Minuten HITT. Ein Kaffee oder Espresso kann durch das enthaltene Koffein zu einem Kick verhelfen, welcher der Fettverbrennung hilft und die Fitness steigert, allerdings nur pur genossen.

Was sollte beim Sport nicht getrunken werden?

Alkohol, Energie-Drinks, Softdrinks, Milch und Wasser mit Kohlensäure sollten nicht vor dem Sport getrunken werden.

Alkohol weitet die Blutgefäße, dadurch kühlt der Körper schneller ab und es wird Energie verschenkt. Äußerst unvorteilhaft, wenn Sport getrieben werden soll. Dazu kommt, dass die Muskeln nicht beim Training, sondern in den Trainingspausen wachsen. Dazu benötigen die Muskeln Wachstumshormone, welche allerdings vom Alkohol abgebaut werden.

Energiedrinks enthalten mehr Süße, als sich für den Sport als gut erwiesen hat. Das Koffein wird nicht von jedem vertragen. Die enthaltene Kohlensäure kann zu Problemen führen. Und sie haben kein Salz, können also verlorene Mineralstoffe nicht ersetzen.

Softdrinks und Säfte enthalten oft zuviel Fruktose. Der menschliche Körper benötigt keine Fruktose, um sie nutzen zu können, muss er die Fruktose in Glukose umwandeln. Bis das passiert ist, belastet die Fruktose den Körper mehr, als sie hilft.

Milch ist kein Getränk, sondern ein Nahrungsmittel. Mal abgesehen davon, ob Milch überhaupt getrunken werden sollte, sie enthält viel Laktose, Fett und Eiweiß und wirkt vor dem Sport wie eine nicht allzu kleine Mahlzeit und das Sport mit vollem Magen nicht ideal ist, hat der vorherige Text bereits erläutert. Viele Sportler schwören allerdings nach dem Sport auf Milch um den Muskeln bei der Erholung zu helfen.

Wasser mit Kohlensäure hat den negativen Nebeneffekt, dass Sportler davon weniger trinken. Dazu kommt, dass die Kohlensäure zu Völlegefühl, Magen- und Darmproblemen führen kann, besonders beim Sport.

Fazit:

Vom Sport mit vollem Magen sollte man absehen. Zur letzten Mahlzeit sollten zwei bis vier Stunden Pause liegen, je nachdem was bei der letzten Mahlzeit verzehrt wurde. Dann ist der Körper leistungsfähiger und es kommt zu weniger Beschwerden. Damit wird der Sport zu einem positiven Ereignis.

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